Städtische Architektur, die sich in den Dienst ihrer Wirkung auf den öffentlichen Raum stellt, welche die räumliche Gesamtheit des schon Bestehenden fortführt, verbindlich und verbindend, aber auch kühn mit den Mitteln der eigenen Zeit, ist das Ergebnis der Reflektion, gegenüber des Alten Rathauses an der neuen alten Mitte Berlins zu bauen. Der Entwurf greift dabei die zur Vorbereitung des Wettbewerbsverfahrens entwickelten Planungsinstrumente, insbesondere die Charta Molkenmarkt als Wiedererlangung eines solchen städtischen Raumes und seiner innenliegenden Qualitäten auf. Um der für den Neubau immer bedeutender werdenden Diskussion zum nachhaltigen Bauen Rechnung zu tragen, schlägt der Entwurf ein Bauen mit Holz vor, dessen Natursteinfassade ein tektonisches Anliegen formuliert und veranschaulicht. Dieser Ausdruck misst sich dabei nicht an der Besonderheit des Momentes, sondern am Niveau der Alltäglichkeit.
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Klient:
WBM Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH
in Kooperation mit der
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen -
Ort:
Berlin
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Planungszeitraum:
2025
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Geschoßfläche:
4.420 m2
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Team:
Partner:
Dietrich Fink, Ulrich Binder, Lukas Brecheler (Assoziierter)
Projektteam:
David Fritz (Projektleitung), Jan Würffel, Amelie Kitzin Zusammenarbeit mit:
dreisterneplus GmbH Architektur+Stadtplanung
Andreas Musseler, Oliver Noak, Quirin Goßlau, Sarah Randlkofer -
Verfahren:
Realisierungswettbewerb
Zeichnung
Wettbewerbspanels